Glücklich leben und naturgemäß leben ist eins.
(Seneca)

Freitag, 25. Juli 2014

Veranstaltungskalender August

Seit eben steht euch schon der Veranstaltungskalender für August auf meiner Webseite zur Verfügung. Wie immer ist wirklich eine Menge Interessantes für jegliche Interessensgebiete dabei.
Also nichts wie hin zum Mein Reinhardswald Veranstaltungskalender

Sonntag, 20. Juli 2014

Aussicht auf dem Staufenberg

Auch wenn das Wetter heiße Stunden versprechach, zog es mich hinaus zum Wandern. Früh morgens, um der größten Hitze zu entgehen, machte ich mich auf den Weg in den Reinhardswald. Auf dem Programm stand heute eine Runde über den Staufenberg mit anschließendem Besuch des Friedwaldes, sowie des Holzapetals.

Von der Kühbacher Wiese ging es hinauf zum höchsten Punkt im Reinhardswald, dem Staufenberg. Von dort oben haben wir eine herrliche Aussicht auf das Umland, bei guter Sicht bis weit nach Nordrhein Westfalen.

Staufenberg

Auf den Bänken der Schutzhütte bietet es sich an zu verweilen, eine Brotzeit zu genießen und bei grandioser Aussicht die Seele ein wenig baumeln zu lassen.
Im Anschluss wanderte ich hinunter in den nahen Friedwald, der mit seinen alten Eichen und Alleen ein sehr würdiger Platz für die letzte Ruhestätte darstellt.

Über einen kleinen Querfeldein-Abstecher ging es danach durch kniehohes Gras und Gestrüpp in Richtung Oberes Holzapetal. Da ich in kurzer Hose unterwegs war bot ich ein leichtes Ziel für allerlei Stechgetier, das dieses Angebot natürlich dankbar annahmen.

Ziemlich zerstochen und mit juckenden Beinen erreichte ich schließlich das Obere Holzapetal, wo ich mich in der Beobachtungkanzel ein wenig ausruhen konnte. Auch hier ist der Ausblick beeindruckend und das Holzapetal allgemein zählt zu den schösnten Bachläufen die ich kenne.

Schandfleck in Rot


Einzig ein kürzlich aufgestellter roter Rahmen störte das Bild empfindlich. Auf dem anhängenden Zettel finden sich ein paar Informationen über das Tal. Das mag ja ganz nett sein, aber warum man die Informationen nicht einfach dezent auf eine kleine Holztafel aufgebracht hat, erschließt sich mir nicht wirklich, denn um die einmalige Schönheit dieser Lanschaft zu erfahren brauchht es lediglich offene Augen und keinen beschissenen roten Holzrahmen.

Überall sieht man rot


Auf meinem Rückweg auf der Kasseler Schneise begegneten mir ncoh eineige dieser roten Rahmen, die allesamt von HessenForst aufgestellt wurden und zeigen sollen, wie toll und nachhaltig der Wals doch seit Jahrzehnten bewirtschaftet wird. Liebe Leute von HessenForst, ein wenig dezenter hätte es auch getan!

Trotz dieser seltsamen Dinger genoss ich meinen Rückweg zurück zur Kühbacher Wiese, der an vielen Stellen noch immer durch blühenden Fingerhut gesäumt war.


 Diese Runde ist (außer dem Querfeldein-Stück) im Mein Reinhardwald Wanderführer enthalten.