Glücklich leben und naturgemäß leben ist eins.
(Seneca)

Donnerstag, 24. Dezember 2015

Weihnachten? Jeden Tag!

Nun ist also Weihnachten. Wie jedes Jahr. Für sehr viele Menschen in diesem Land bedeutet dieses Fest leider nicht vielmehr als Essen, Trinken und meist sinnloses Zeug verschenken - zur Not bis der Arzt kommt. 
Da hilft es auch wenig an Weihnachten brav in die Kirchen zu strömen, wo doch an allen anderen Sonntagen die große Leere vorherrscht. Und warum nur muss man sich ausgerechnet an diesem Tag so viele Geschenke machen, wo doch noch über 360 andere Tage dazu Anlass böten? 
Es hat den Anschein, als ob Weihnachten sich jedes Jahr ein wenig weiter von dem entfernt, was es einmal gewesen ist und die Menschen sich fröhlich wie Lemminge im Glühweinrausch von immer höheren Konsumklippen in die immer tiefere Sinnleere stürzen.


"Warum feiserst du denn überhaupt Weihnachten, du glaubst doch nicht mal an Gott?", wurde ich letzt gefragt.
Das mag wohl stimmen, doch muss man denn zwingend  an Gott und die Geburt Jesu glauben, um ein Fest wie Weihnachten feiern zu können?

wahre Weihnachten kann jeder feiern!


Auch wenn ich nicht an Gott glaube, so sind mir doch viele Werte wichtig, die von den Christen an Weihnachten gefeiert werden. Es geht um die Liebe, Mitgefühl, Hoffnung, das Teilen und ein Leben in Ehrfurcht vor der Schöpfung, Werte die alle durch den Christlichen Jesus dargestellt werden. Ja, ich würde sagen, dass diese Figur durchaus in vielen Dingen Vorbildcharakter hat, dem es nachzueifern gilt. Er ist integer, gütig, mitfühlend und aufopfernd für seine Mitmenschen, freundlich, hilfsbereit und nicht zuletzt liebevoll - all das, was in der heutigen Zeit mehr und mehr im wachsenden Individualismus verloren geht.

Und mal ganz ehrlich. Sind das nicht gleichzeitig auch die schönsten Geschenke, die wir machen und empfangen können? Es sind Geschenke die Freude schaffen und Licht in die Welt bringen.

Diese Geschenke sind dabei völlig kostenlos und wir dürfen sie jeden Tag aufs neue verschenken, geschenkt bekommen und uns daran erfreuen. Jeden Tag Weihnachten also!


In diesem Sinn wünsche ich euch allen fröhliche Festtage.

Sonntag, 6. Dezember 2015

Kurzgedanken


Advent und Weihnachten –
Zeit der Stille und Besinnung...



...bis jemand auf die Idee kam, 
dass Geschenke sein müssen.
(unbekannter Autor) 

Donnerstag, 19. November 2015

Reinhardswald Urlaubstipp im Coburger Tageblatt

Unser schöner Reinhardswald erfreut sich immer mehr überregionaler Bekannnt- und Beliebtheit. Verschiedene Printmedien haben sich bereits der Schönheit und Einmaligkeit angenommen (wie auch hier auf diesem blog berichtet) und nun ist auch das Coburger Tageblatt auf den reinhardswald auferksam geworden

Zeitungsausschnitt Coburger Tageblatt

Wie wohl fast jeden Besucher, hat der Reinhardswald auch den Autor in seinen Bann gezogen und er wird mit Sicherheit so oft es geht mal eine Wanderung bei uns unternehmen.

Besonders freut es mich natürlich, dass als Foto eines meiner Bilder von der Gerichtseiche abgedruckt wurde.

Mittwoch, 4. November 2015

Wanderbarer Herbst

Auch wenn heuer schon November ist, kam doch eine eindrucksvolle goldene Oktoberstimmung auf, als ich früh morgens in den Reinhardswald zog.

leuchtender Herbst

Ein wenig frostig war es schon noch, als wir um halb acht losmarschierten, doch sobald die Sonne vollständig aufgegangen war, machte sich eine angenehme, leichte Wärme breit.
Zuerst wanderten wir vom Drecktor hinunter zur im lichten Nebel liegenden Holzape hinunter, deren Verlauf wir eine ganze Weile folgten, bis wir kurz vor Gottsbüren Richtung Sababurg abzweigten.

Überall leuchteten Bäume, Büsche, Gräser und verspätete Sommerblumen in unzähligen Farben. Ein leichter Wind lies immer wieder Laub herabregnen, welchen bunt schillernd zu Boden segelte.

Bald werden die ersten Herbststürme kommen, die die Bäume kahl schütteln werden. Bis es so weit ist kann ich jedem nur empfehlen, den Herbst noch einmal so richtig zu genießen, draußen zu sein und die Natur zu erfahren.

Kamineiche

Unser Weg zweigte kurz vor der Sababurg wieder ab und wir wanderten im Anschluss noch einen kleinen Umweg durch den Urwald, der uns mit einer wundervollen Herstszenerie willkommen hieß.

Wer sich ein paar Anregungen für herbstliche Wanderungen holen möchte, kann diese im Mein Reinhardswald Wanderführer finden.

Samstag, 31. Oktober 2015

Donnerstag, 29. Oktober 2015

läuft (Vater und Sohn 50+)

Urlaubszeit ist Wanderzeit! Zumindest bei mir und vor allem auch noch im goldenen Oktober. Wenn dann noch der Junior sagt, er möchte noch einmal eine Langstrecke laufen, dann tue ich nichts lieber, als ihm diesen Wunsch zu erfüllen, völlig uneigennützig versteht sich...

diesiger Herbstmorgen



An diesem Morgen begleitete uns noch mein guter Freund Björn, der gerne auch mal die Sneaker gegen die Wanderschuhe tauscht. Leider zeigte sich der Oktober heute nicht von seiner sonnigsten Seite, sondern hoher Nebel und Dunst lagen über dem frühen Morgen und auch apäter über dem Tag. Das tat der Stimmung jedoch keinen Abbruch, denn die Wanderwege waren nicht weniger einladend als sonst, als wir uns von Holzhausen auf den Weg machten, den Tag zu erwandern.

bunt geschmückter Wanderweg

Ach ja, Kumpel Homer und der kleine Frodo, unsere beiden Pelznasen begleiteten uns natürlich auch.
Zuerst führte uns der Weg in einem Bogen zum Gahrenberg, von welchem wir dann auf einem der alten Bergmannspfade hinunter in Richtung Vaake marschierten. Von der Winterseite oberhalb hat man bei klarerem Wetter eine weite Aussicht auf die gegenüberliegenden Weserhänge und das Tal, heute jedoch hüllte sich alles wie gesagt in einen diesigen Schleier, was vielleicht weniger imposant, aber nicht weniger stimmungsvoll war.

Pause muss sein

An der Winterseite steht oben eine kleine Schutzhütte und da Pause bei langen Wanderungen natürlich sein muss, legten wir eine Rast ein. In unseren Rucksäcken warteten allerlei leckere Köstlichkeiten auf uns, die wir uns in dieser einladenden Schutzhütte zur späten Frühstückszeit schmecken ließen. Homer und Fodo wurden slbstverständlich ebenfalls versorgt.
Frisch gestärkt machten wir uns dann wieder auf den Weg und wanderten von Vaake am Waldrand bis nach Veckerhagen. Dort wurden die Hunde dann von meiner Frau an der alten Eisenhütte eingesammelt, da die beiden Kerle für eine komplette Langstrecke dann doch leider schon zu alt sind.
Für uns ging es weiter auf dem Reinhardwald Ostweg bis zum unteren Olbetal, wo wir noch einmal eine Rast zur Stärkung einlegten und den Blick auf die Weser genossen, ehe wir selbiges Bachtal hinaufwanderten.
Vom nahen Forstscheid liefen wir im Anschluss zur Sababurg nebst Tierpark, wo Björn sich nach gut 30 Kilometern einsammeln lies. Nils und ich nutzen die Chance uns am Tierparkkiosk zu erfrischen, schlugen das Angebot zum Auto gefahren zu werden dankend aus und machten uns auf den noch langen Rückweg nach Holzhausen..

Nach 35 Kilometern kam die dunkle Stille

 Die Tage im Spätherbst nach der Zeitumstellung sind leider zu kurz für die langen Strecken, zumindest komplett im Tageslicht und so legte sich erst die Dämmerung und später die Dunkelheit über uns und den Reinhardswald. Wohl wissend hatten wir Licht dabei und hielten uns nach Einbruch der Dunkelheit nur auf den ausgebauten Waldwegen auf, wo wenig Stolpergefahr bestand und wir von nächtlich aktiven Jägern bestens zu erkennen waren.
Der Wald ist abends ohne Sonnenlicht noch ruhiger als am Tag und eine wundervolle Stimmung umfing uns, als wir die Kasseler Schneise zum Udenhäuser Stock wanderten. Nur das Knirschen unserer Schritte war zu hören und wenn wir einen Moment innehielten, vernahmen wir nur unseren Atem. Ja, nachts gehört der Wald nicht uns und ich kann verstehen weshalb die Menschen dunkle Wälder als etwas Bedrohliches wahrnehmen, auch wenn sie es natürlich bei uns nicht sind.
 Am Udenhäuser Stock legten wir eine letzte Rast ein, ehe wir die finale Etappe nach Holzhausen angingen.

Vater und Sohn 50+

Mit am Ende ziemlich schweren Beinen erreichten wir nach insgesamt etwa 12 Stunden und 50 Kilometern Strecke Holzhausen.
Ein wundervoller Wandertag ging zu Ende, aber wie immer nehmen wir viele viele unvergessliche Erinnerungen mit und sicherlich war das nicht unsere letzte Langstrecke...

Sonntag, 11. Oktober 2015

jetzt wird's bunt

Sonne satt gab es am heutigen Sonntag und da liegt es wieder nahe, dem Reinhardswald einen kleinen Besuch abzustatten.
Früh morgens ging bei frostigen Temperaturen los in den bereits stellenweise herbstlich gefärbten Wald. 

der Herbst wird bunt

Wenn die Bäume beginnen das Chlorophyll aus den Blätern zurück in den Stamm zu ziehen, treten die anderen Farbstoffe in den Blättern in den Vordergrund und die typischen bunten Blattfarben werden sichtbar. Einige Bäume sind bereits komplett in gelb und orange gehüllt, während andere noch in vollem grün stehen. Wer allerdings zu lange wartet läuft Gefahr das Laub dann nicht mehr rechtzeitig abwerfen zu können.

Gut drei Stunden wanderten wir heute im Reinhardswald unter wolkenfreiem, strahlend blauen Himmel. Trotz Sonnenschein blieben die Temperaturen recht kühl, was nicht zuletzt an einem frischen Wind lag. Nur an windgeschützten Stellen kam eine wohlige Wärme durch, doch mit einer warmen Jacke ist das alles kein Problem.

Panoramablick


Leider war der Fernblick heute etwas durch Dunst getrübt, sodass der Panoramablick nicht ganz so weit in die Ferne schweifen konnte wie an klaren Tagen. Dennoch lagen Sababurg und Staufenberg klar erkennbar vor uns, nur die Berge von Herkules und Co blieben im Dunst verborgen. Der Indian Summer ist großflächig noch nicht ausgebrochen und der Wald zeigt sich von oben weitgehend grün.
Da muss ich wohl in ein oder zwei Wochen noch einmal wiederkommen...

Falls auch ihr mal eine Herbstwanderung unternehmen wollt, könnt ihr euch im Mein Reinhardswald Wanderführer Inspiration dafür holen.

Samstag, 3. Oktober 2015

öffentliche Diskussionsrunde 15.10.

Bereits mehrfach habe ich auf diesem blog über die geplante Salzpipeline der Firma K+S und die Riesenwindräder berichtet. 

15.10.2015 ab 18:00 im alten Bahnhofscafe.


Um diese beiden Themen, sowie um die Sababurg, Beberbeck, Fracking und die Möglichkeit einer eventuellen naturschutzfreundlichen Gesamtlsöung geht es bei einer öffentlichen Diskussionsrunde in Calden Fürstenwald am 15.10.2015 ab 18:00 im alten Bahnhofscafe.

Diskutiert mit, es ist auch eure Heimat


Unter anderem sind wahrscheinlich zugegen:
Dr. Udo Schlitzberger (Landrat a.D.), der Sprecher und Kulturbeauftragter des Landkreises Kassel, Harald Kühlborn, Hofgeismars Bürgermeister Markus Mannsbarth, Trendelburgs Bürgermeister Kai Georg Bachmann, Ex-Oberforstrat Jupp Rapp, Kreistagsabgeordnete Steffi Weinert und Gaby Niehaus-Uebel, Mitglied der Bürgerinitiative Oberweser-Bramwald.


Ich kann nur hoffen und euch bitten möglichst zahlreich an der Diskussion teilzunehmen. Mit den irrsinnigen Plänen aus Industrie, Lobby und Politik droht ein Stück unwiederbringlicher Kulturlandschaft für lange lange Zeit verschandelt oder sogar zerstört zu werden. Nutzen wir die Chance, um uns noch einmal Gehör zu verschaffen!

Donnerstag, 24. September 2015

Kurzgedanken


Was brauche ich Luxus, wenn ich in der Natur bin?


die Natur selbst ist unser größter Luxus...

Sonntag, 20. September 2015

Pilzwanderung

An diesem herbstlichen Septembersonntag schienen die Bedingungen gut, um zum ersten mal in diesem Jahr in die Pilze zu spazieren. Die letzten Tage war es feucht genug und auch nicht mehr so warm, sodass die Pilze ihre Früchte wohl hoffentlich aus dem Boden treiben lassen.


Wenn ich schon unterwegs bin, lasse ich es mir natürlich nicht nehmen vor der Sammelei noch ein kleine Wanderung im Reinhardswald zu machen, die ich hier und heute aber nicht weiter thematisieren möchte. Die Route war dabei so gewählt, dass ziemlich am Ende der acht Kilometer langen Rundtour ein Abstecher in die Pilze problemlos möglich war.

Pilze sammeln viele gerne...


...zumindest an einem Sonntag wie es scheint. Bereits zu recht früher Stunde war der Parkplatz am Roten Stock gut gefüllt und ich konnte den ein oder anderen Sammler mit dem Körbchen in der Hand gerade noch im Unterholz verschwinden sehen.

mancher pilz gar köstlich schmeckt...

Das Gute an den meisten Pilzsammlern ist, dass sie es nicht weit weg vom nächsten Parkplatz schaffen und am liebsten beim Sammeln natürlich möglichst sauber bleiben und keinen Dreck unter die Schuhe bekommen wollen. So wundert es mich dann auch nicht, dass an meiner Lieblingssammelstelle noch niemand gewesen ist und wahrscheinlich auch niemand hier herkommen wird.

Wo genau diese Stelle ist, das verrate ich euch natürlich nicht, Pilzsammlergeheimnis. Aber ich bin mir sicher, dass es im Reinhardswald viele Plätze gibt, an denen man eine leckere Pilzmahlzeit finden kann. Wichtig dabei ist natürlich wie immer das maßvolle und richtige Ernten. So bleibt genug für die Natur selbst übrig und wir können uns auch im nächsten Jahr wieder auf eine leckere Pilzpfannne freuen:

guten Appetit

Donnerstag, 3. September 2015

Vater und Sohn 40+

Ein herrlicher Spätsommertag, zwei lecker gepackter Rucksäcke und die Aussicht auf genussvolle Wanderkilometer im Reinhardswald versprechen einen wundervollen Tag.

voll mit Leckereien...

Heute stand eine reine Familien-Männerwanderung an, bei der es nach dem Willen des Sohnes mindestens 40 Kilometer werden sollten. Das sind natürlich Zahlen, die mein Wanderherz höher schlagen lassen. Eine passende Route war schnell gefunden und so ging es am Mittwoch morgen in aller Frühe auf in den Reinhardswald.

Natur und Kulturgeschichte


Startpunkt war der Lauftreff am Pfadfinderheim Immenhausen, von wo aus es in einem weiten Bogen, vorei am Rothbalzer Teich, um den Ahlberg herum bis zum roten Stock ging. Nach einer ordentlichen Frühstücksbrotzeit wanderten wir im Anschluss die alte Kohlenstraße entlang zur ehemaligen Zeche Gahrenberg. Ein wenig Kulturgeschichte kann schließlich nicht schaden.

am Gahrenberg

Nach einem Abstecher zur wunderschönen Sandbornwiese führte der Weg über die Waldschneise zum Hombresser Stock und weiter auf den Staufenberg. Leider wächst der Hang immer mehr zu, sodass die Aussicht, die vor ein paar Jahren noch wirklich gigantisch war, immer weniger wird. Dennoch lohnt sich der Ausblick allemal noch.

spätsommerliche Flora

Vom Staufenberg ging es auf der anderen Seite hinunter in den Friedwald, dem überregional bekannten Waldstück, in dem mittlerweile mehrere tausend Menschen eine letzte Ruhestätte gefunden haben. Außerdem beeindruckt der Friedwald mit seinem alten Baumbestand und einer prachtvollen Eichenallee.
Nachdem wir den Friedwald passiert hatten, wanderten wir weiter zur Sababurg, der wir heute allerdings keinen Besuch abstatteten, sondern nur von unten ein paar Blicke zugeworfen haben.
Mit 30 Kilomertern in den Beinen erreichten wir schließlich die Große Beckerseite oberhalb von Gottsbüren. Dort legten wir noch einmal eine ordentliche Rast ein, kochten uns eine frische, duftende Tasse Kaffee, genossen die Aussicht und ließen uns von der Spätsommersonne wohlig warm bescheinen.

Große Beckerseite

Bald zogen Wolken auf, die uns allerdings nicht weiter stören sollten, zumal sie bis zum Abend den Regen bei sich behielten. Frisch gestärkt machten wir uns nach der Pause auf nach Gottsbüren, dem Heimatort der bekannten Wallfahrtskirche. Von Gottsbüren aus starten im Rahmen eines Ecopfades sechs Pilgerrundwege mit jeweils eigener Bedeutung. Wir haben uns für den Jakobsweg nach Westen entschieden, der uns zuerst in das beschauliche Holzapetal und später zum Waldrand oberhalb von Trendelburg führte.
Trendelburg stellte auch unser heutiges Wanderziel dar und als wir aus dem Wald heraustraten, konnten wir bereits die alten Gemäuer oberhalb der Diemel erblicken. Es soll ja einst Rapunzel hier im Turm gelebt haben und erbaut hat die Trendelburg seinerzeit die Riesin Trendula.

Trendelburg

Ziel erreicht! Insgesamt sind  wir laut GPS 45,13 Kilometer gelaufen. Unabhängig davon haben wir einen anstrengenden, aber wirklich tollen Tag erleben dürfen, der uns so schnell nicht in Vergessenheit geraten wird. Vater und Sohn werden als nächstes wohl das Projekt 50+ anpeilen. Bis es so weit ist, genießen wir die Erinnerung an den wunderschönen Tag der 40+.

wir sehen uns im Reinhardswald...

Dienstag, 1. September 2015

Sendetermin: Im Bann des Reinhardswalds

Ich hatte euch ja bereits an dieser Stelle darüber berichtet, dass der hr an einem neuen Reinhardswald Bericht bastelt. 

Dreharbeiten

Ich bin schon sehr gespannt, wie der hr das viele Bildmaterial zu einem Film zusammengesetzt hat. Für mich ist der Termin also ein Pflichttermin und ich kann nur jedem Naturfreund empfehlen sich den Bericht ebenfalls anzusehen:

Dienstag 15.09. 20:00 Uhr 

Alle Infos zur Sendung findet ihr auf der hr Seite hier.

Sonntag, 16. August 2015

Kurzgedanken



Gäben Bäume freies W-Lan,
würden die Menschen sie überall pflanzen und pflegen...



...wie lustig, geben sie uns doch nur das, was wir zu Leben brauchen.

Sonntag, 9. August 2015

Kalender 2016 ab sofort zu haben

Da ist er nun, der Mein Reinhardswald Kalender für das Jahr 2016:



12 Naturfotos aus dem Reinhardswald zeigen euch jeden Monat die Schönheit unserer Landschaft im Wechsel der Jahreszeiten.
Mit jeweils einem Sinnspruch versehen, der uns zum Innehalten und Nachdenken anregen soll.

Monatsübersicht

Art: Wandkalender in limitierter Auflage
Format: DIN A5 Hochformat (Maße ca. 213 x 150 x 5 mm)
Papier: 170g
Bindung: Spiralbindung
Umfang: 12 Monatsseiten, Deckblatt, Schutzfolie, Chromo-Kartonrückwand,
mit Aufhänger

Preis: 5,95 €

Bestellen könnt ihr ihn ab sofort im Onlineshop

Sonntag, 2. August 2015

Der Reinhardswald im Fernsehen

Ende Juni hatte ich euch bereits an dieser Stelle den Hinweis gegeben, dass der hr dabei ist, einen Bericht über den Reinhardswald zu machen. Heute möchte ich ein wenig mehr von diesem Projekt preisgeben.

Kleine Berichte über den Reinhardswald gab es natürlich schon einige, doch widmet sich hier ein kleines Team der hr-Serie Erlebnis Hessen ganze 45 Minuten lang unserem schönen Reinhardswald. Besonders gefreut hat mich natürlich, als der hr angefragt hat, ob ich nicht ein Teil dieser Sendung werden möchte, dem ich natürlich freudig zugestimmt habe.

Filmstar Homer

So haben wir uns an ein paar Tagen im Juli aufgemacht, um einige der schönsten Orte im Reinhardswald zu besuchen, Kulturstätten, Landschaften und Sehenswertes. Der Autentizität wegen durfte natürlich auch Kumpel Homer nicht fehlen, der, bislang völlig ohne Dreherfahrung, eine blendende Figur machte.

Ohne zuviel verraten, könnt ihr davon ausgehen, dass die wichtigsten und bekanntesten Orte dabei sein werden, Sababurg, Tierpark etc. Doch auch das ein oder andere Unbekanntere wird in diesem Bericht einmal beleuchtet. Perspektivisch auf verschiedenste Weise dargestellt zeigt sich unser Wald von seiner vielfältigsten Seite.


Im September (vermutl. am 13.) wird der hr die Sendung dann im Erlebnis Hessen ausstrahlen. Ein Stück Heimat im Fernsehn, für das ich dann wahrscheinlich auch mal wieder den alten Fernseher anwerfen werde. Ich kann euch nur empfehlen ebenfalls einzuschalten, denn der Bericht wird euch Lust machen, den Reinhardswald gleich im Anschluss selbst einmal erkunden zu gehen...

Dienstag, 28. Juli 2015

Mein Reinhardswald Wandkalender 2016

Vor einiger Zeit hatte ich hier geschrieben, dass ich nicht untätig bin im Bezug auf die Webseite und vielleicht auch auf etwas mehr. Diejenigen, die mich gut kennen, ahnten natürlich, dass mehr dahinter stecken würde, als ab und an ein wenig an der Mein Reinhardswald Seite zu basteln. 


2016 kann kommen


So kann ich euch an dieser Stelle freudig verkünden, dass mein neues Projekt in Kürze zum Abschluss kommen wird. Auch wenn es erst Ende Juli ist, so könnt ihr doch schon bald den Mein Reinhardswald Fotokalender für das Jahr 2016 bewundern.


Im nicht zu großen, aber auch nicht zu kleinen DIN A5 Format gibt es 12 Fotografien aus dem Reinhardswald, versehen mit einem Monatskalender und einem Sinnspruch, der ein wenig zum Nachdenken anregen soll.

Der genaue Verkaufspreis ist noch nicht festgelegt und hängt natürlich auch stark von den tatsächlichen Druckkosten ab. Da ich wie gewohnt Wert auf Qualität in Sachen Papier und Druckergebnis lege, dürfte der Preis am Ende, nicht zuletzt wegen der limitierten Kleinauflage um 7,- bis 8,- Euro liegen.

Limitierte Auflage


Sobald er fertig und im Shop eingestellt ist, werde ich euch natürlich auch hier noch einmal Bescheid geben. Gut 14 Tage müsst ihr euch aber wohl noch gedulden, bis es so weit ist. Wer sich bereits jetzt einen der limitierten Kalender reservieren möchte, kann dies gerne unverbindlich per mail (info@♪mein-reinhardswald.de) tun.

Donnerstag, 23. Juli 2015

Naturpark Reinhardswald - jetzt doch?

Bereits 2011 gab es eine Initiative, die den Reinhardswald als Naturpark ausweisen lassen wollte. Wegen der Gesetzeslage scheiterte das Vorhaben jedoch an zu wenigen Landschafts- und Naturschutzflächen. Seither sind jedoch nach meiner Kenntnis keine weiteren Flächen dieser Art dazugekommen und dennoch soll es nun plötzlich möglich sein, den Reinhardswald als Naturpark zu deklarieren? Dem wollen wir doch einmal auf den Grund gehen.

Die schwarz/grüne Landesregierung plant derzeit offenbar eine Gesetzesänderung, die es möglich macht, dass zukünftig auch Flächen mit einer 'Erholungsfunktion für Besucher' für die Erfordernisse eines Naturparks anrechenbar sind. Das dürfte also so ziemlich auf jeden Wald im Allgemeinen zutreffen. Aber warum? Wenn dem Land ein Naturpark so wichtig ist, warum werden nicht einfach mehr Landschafts- und Naturschutzgebiete ausgewiesen? Warum bedient man sich hintenrum wieder irgendwelcher Tricks und Gesetzesänderungen, um mit einer schon immer dagewesenen 'Erholungsfunktion' per Gesetzesänderung einen Status zu erreichen, den der Wald eigentlich gar nicht verdient? Noch schlimmer, mit den zukünftigen Windradgiganten, der Abwasserpipeline und dem Salzsee dürfte der Reinhardswald sogar einiges an Erholungsfunktion gegenüber heute verlieren, ganz zu schweigen vom nicht unerheblichen Eingriff in die Natur uns sein Ökosystem.

Maßstabs- und standortgetreue Windkraftpläne bei der Sababurg

Nein, meiner Meinung nach steckt hinter dem Vorstoß der Landesregierung also keine Liebe zur Natur, sondern nichts weiter als glasklarer Populimus und Augenwischerei. Dem Bürger soll hier Umweltschutz aufgezeigt werden, der das Papier nicht wert ist auf dem er geschrieben steht und jederzeit den Bedürfissen von Lobby und Wirtschaft angepasst werden kann und angepasst werden wird.

Naturpark ist kein großes Naturschutzgebiet.


Sehen wir doch zuerst einmal nach, was ein Naturpark denn überhaupt ist. Dazu bediene ich mich der offiziellen Quelle im Gesetz über Naturschutz und Landschaftspflege (Bundesnaturschutzgesetz - BNatSchG). Dort steht unter § 27 Absatz 5 zu Naturparke:
Naturparke sind einheitlich zu entwickelnde und zu pflegende Gebiete, die
der Erhaltung, Entwicklung oder Wiederherstellung einer durch vielfältige Nutzung geprägten Landschaft und ihrer Arten- und Biotopvielfalt dienen und in denen zu diesem Zweck eine dauerhaft umweltgerechte Landnutzung angestrebt wird.


Hier ist also ganz klar die Rede von dauerhafter Landnutzung und Entwicklung durch den Menschen. Unter Landnutzung versteht man generell die Inanspruchnahme von Bodenflächen durch den Menschen. Außer den bereits ausgewiesenen Naturschutzflächen kann also der Mensch nach wie vor nach Belieben in die Natur eingreifen und das Land für seine Zwecke in Anspruch nehmen. So wundert es nicht, dass die Landesregierung auch im gleichen Atemzug den neu gepriesenen Naurschutz sofort wieder einschränkt und auf den Bau der Windradgiganten und der Salzpipeline besteht. Und der angedeutete Erhalt der Arten- und Biotopvielfalt dürfte auf eine Minimum an echtem Naturschutz zusammengestutzt werden, denn was heutzutage so alles als umweltgerecht gilt, das brauche ich wohl niemandem zu erzählen...

Wir bauen also trotzdem weiter


Wie ernst es die Grünen dazu mit Umweltschutz nehmen, hatte ich bereits seinerzeit hier geschrieben, als die eigene Position an der Macht jeglichen angeblichen Parteigrundsätzen ohne Zögern geopfert wurde.

Naturpark lässt grüßen

Ob der Reinhardswald nun also ein Naturpark wird oder nicht, wird rein gar nichts an der fortschreitenden wirtschaftlichen Priorisierung seiner Nutzung ändern. Die Politik wird weiterhin nichts unternehmen, um diesen Wald in seiner wirklichen Einmaligkeit zu erhalten, sondern immer nur auf kurzfristige wirtschaftliche Ziele, Lobbyinteressen und den eigenen Machterhalt schauen.

So lange das der Fall ist, kann man sich den Titel Naturpark meiner Meinung nach auch getrost sparen.

Donnerstag, 16. Juli 2015

Frodos erste Wanderung

Seit 2 Wochen haben wir eine neue Pelznase als Mitbewohner, den kleinen Frodo.Wir haben den armen Kerl im Tierschutz entdeckt, wo er nach 7 Jahren Misshandlung durch spanische Jäger gelandet war. Schnell stand fest, dass wir ihm zumindest den Rest seines Lebens ein warmes und freundliches zu Hause geben wollten - ja und da ist er nun:


7 Jahre Kette, Schläge, Hunger und Durst hat er für immer hinter sich gelassen und heute stand  nun auch endlich seine erste Wanderung auf dem Programm.


Zusammen mit Kumpel Homer, den ihr ja alle noch kennen dürftet, ging es heute für gut dreieinhalb Stündchen zum Forstscheid. Ein Stück das Olbetal hinunter gelaufen, bogen wir links ab und erkundeten auf Rückewegen den umliegenden Wald. Zugegeben ist er an der Leine noch sehr ungestüm und ziehfreudig, aber woher soll er auch wissen, dass sein Aktionsradius jetzt auf 8 Meter beschränkt ist.
Zwischendurch übten wir noch ein wenig das Warten,vorzugsweise in der Nähe von Himbeersträuchern, die mit ihren reifen Köstlichkeiten geradezu nach kleine Pausen verlangten.


Nachdem wir das Olbetal wieder verlassen hatten, machten wir noch einen Abstecher in Richtung Pinnacker. Immer wenn ich in der Gegend bin, zieht es mich dort zu meinem kleinen Aussichtsplatz, der mit seinem Panorama zum Verweilen und Genießen einlädt. Frodo und Homer waren nach nunmehr drei Stunden ebenfalls froh über eine etwas längere Pause und ich glaube, dass ihnen der Ausblick auch gefallen hat.



Wenn es die Zeit zulässt, werden wir also zukünftig wieder öfter zu dritt durch den Reinhardswald streifen und die Zeit in diesem wundervollen Wald gemeinsam genießen.

Montag, 13. Juli 2015

Quo vadis Sababurg?

Die Sababurg ist wahrscheinlich der bekannteste Platz im Reinhardswald. Eine lange Geschichte und unzählige Legenden ranken sich um die alten Gemäuer, die vormals den Namen Zapfenburg trugen. Erbaut zu Zeiten des Wunders von Gottsbüren steht das Schloss (die heutige Sababurg ist ein ehemals gräfliches Jagdschloss) heute für die Märchengeschichte um Dornröschen und wenn wir ehrlich sind, hätte sich Dornröschen keine bessere Kulisse aussuchen können.

Seit vielen Jahren befindet sich hier ein Hotel mit Gastronomie und ein kleines Standesamt, in welchen sich viele Paare jährlich das Jawort geben.

Über die Qualität der Gastronomie wird gelegentlich gestritten und auch das Interieur kann nach Meinung einiger Besucher mal etwas frischen Wind vertragen, aber dennoch ist die Sababurg ein bekanntes und gut besuchtes Ausflugsziel oberhalb des Tierparks.


Land überrumpelt alle



Nun, aus heiterem Himmel wie es scheint, kündigt das Land den Pachtvertrag auf und will de Sababurg ab 2016 für 2 Jahre renovieren und sanieren. Was im Anschluss dann mit den Gemäuern geschehen soll, ist bislang nicht bekannt. Pikant ist, dass Pächter und Stadt Hofgeismar (die das Standesamt betreibt) erst aus der lokalen Presse von der bevorstehenden Schließung erfahren haben.

Sababurg im Dornröschenschlaf?

Konkrete Pläne, was nach der zweijährigen Sanierung für über 2 Millionen Euro mit der Sababurg geschehen soll, sind bislang nicht publik geworden. Fest steht nur, dass sich die über 20 Angestellten am Ende des Jahres neue Arbeit suchen dürfen. Hofgeismar verliert eine wichtige touristische Marketingeinrichtung und auch den Besuchern des Reinhardswaldes steht diese Sehenswürdigkeit dann nicht mehr zur Verfügung.

Viele Fragen bleiben offen


Das Land schafft mal eben so vollendete Tatsachen, ohne mit den Betroffenen vorweg zu sprechen. Zudem hüllt män sich in Schweigen über die geplante Zukunft. Das hinterlässt mehr als einen faden Beigeschmack in dieser Sache. Aber so kennen wir unsere Politiker, schon bei den abstrusen Windernergieplänen im Reinhardswald und bei Salzpipeline mit Salzsee standen eindeutig  Klientelpolitik und Wirtschaft vor Umwelt und Bürgern. Mit solchen kurzfristig monetär dekenden Deppen an der Macht wird der Reinhardswald leider bald seine Einmaligkeit (vielleicht für immer) einbüssen und in einen Dornröschenschlaf fallen, der mehr als 100 Jahre dauern könnte.

Donnerstag, 25. Juni 2015

Sneak Preview

Der Reinhardswald erfreut sich immer größerer Beliebtheit und immer mehr Besucher lernen diesen einmalig schönen Wald zu schätzen. Das liegt nicht zuletzt an einem deutlich gestiegenen medialen Intereese und den einhergehenden Berichten, die die Menschen neugierig gemacht haben.

Der Wald ist der Star


Schon beim Hessentag wurde im Fernsehen viel über den Reinhardswald gesendet und immer wieder tauchte unser Wald bereits in kleineren Sendungen und Ausschnitten auf. Doch das Beste wird erst noch kommen...


Der hr hat sich mit einem kleinen und feinen Team an die Arbeit gemacht unseren Reinhardswald in Szene zu setzen und allen interessierten Zuschauern viele der einmaligen Besonderheiten zu präsentieren...

 ...neugierig was da kommt? Das werde ich euch in ein paar Tagen auf diesem blog etwas genauer verraten. 

Dienstag, 23. Juni 2015

Mein Reinhardswald bei "Deutschland - 500 Orte, die sie erleben sollten"


Im Mai diesen Jahres hat der Bruckmann Verlag ein neues Reisebuch auf den Markt gebracht. Nicht weniger als 500 Ziele in Deutschland werden vorgestellt, die es lohnt zu besuchen.

Im Buch selber werden kurz und knapp die verschiedensten Ziele im ganzen Bundesgebiet vorgestellt - Natur, Sehenswertes, Kulturellles, Museen, Dörfer, Städte und noch einiges mehr. Jeder Reisevorschlag ist mit einem, meist sehr schönen Bild versehen und eine kurze Beschreibung gibt Auskunft, um was es geht. Für wirklich detaillierte Informationen reicht das Buch freilich nicht, aber es soll auch nur Lust machen, die Heimat zu entdecken. Zu jedem Abschnitt gibt es noch eine Kontaktadresse und einen Internetlink, um sich ein wenig vertiefen zu können.

Natürlich darf auch der Reinhardswald nicht fehlen und wurde mit dem Urwald Sababurg als eines der 500 Ziele mit aufgenommen. Besonders freut es mich natürlich, dass für den Urwald und den Reinhardswald als Link für weitergehende Infos die Mein Reinhardswald Webseite ausgewählt wurde.


Nicht nur deswegen kann ich dieses Buch empfehlen.Es macht einfach Spaß darin zu blättern, mit Bildern Deutschland zu entdecken und am Ende Lust zu bekommen am besten sofort zu verreisen. Und bei 500 Zielen dürfte wohl für jeden etwas dabei sein.

Sonntag, 14. Juni 2015

Spaziergang um Holzhausen

Wieder einmal hat ein sonniger Sonntag zum ausgedehnten Spazierengehen eingeladen und solch einer Einladung folge ich natürlich nur zu gerne.
Die kleine Runde startete oberhalb von Immenhausen und führte zielstrebig zum Rothbalzer Teich, in welchem sich der Kumpel Homer erst einmal ordentlich erfrischen konnte. Von den Ufern quakten wohl weit über hundert Frösche und auch der dort wohnhafte Graureiher war anwesend und beäugte uns sichtlich skeptisch aus sicherer Entfernung.

Am Rothbalzer Teich

Nachdem wir das Kleinod des Rothbalzer Teiches hinter uns gelassen hatten, wanderten wir weiter auf dem Ecopfad Holzhausen, der uns zur kleinen Schutzhütte am Rehwinkelblick führte. Von dort hat man einen wundervollen Ausblick auf den Gahrenberg, Holzhausen und bis ins Mündener Hinterland.

Blick zum Gahrenberg

Auf den Spuren des Bergbaus ging es dann noch ein Stück weiter und auf den Schautafeln des Ecopfads konnten wir uns die Geschichte des Bergbaus in der Umgebung ein wenig erklären lassen. Dieser Ecopfad führt von Holzhausen noch eine ganze Ecke weiter, doch dafür reichte heute die Zeit nicht aus. Wir spazierten gemütlich in einem weiten Bogen nach Holzhausen, wo wir die kleine Wanderung dannn beendet haben.

Wer sich für eine kleine oder auch große Wanderung im Reinhardswald inspirieren lassen möchte, dem empfehle ich einen Blick in den Mein Reinhardswald Wanderführer zu werfen.

Montag, 25. Mai 2015

Alte Freunde...

Wer gerne und viel im Wald unterwegs ist, der erlebt nicht nur wundervolle Stunden in der Natur, sondern entwicklet wie von selbst ein Gespür für das was ihn umgibt. Neben einem selbstverständlichen Respekt für das Leben im Wald und allgemein, scheint die Umwelt in einer erlebbaren Form mit uns zu kommunizieren. Wir haben nur nicht gelernt, die Sprache zu verstehen. 

Alter Freund

Damit ist nicht nur das gemeint, was wir sehen, hören und riechen können, sondern vor allem auch das Fühlbare. Leider sind unsere Sinne in unserer hektischen und fehlgeleiteten Gesellschaft sehr verkümmert und wir müssen erst wieder mühsam lernen, die Natur zu verstehen und mit ihr zu sprechen. Dabei ist es völlig eal, ob es kleine oder große Tiere oder Pflanzen sind - wir müssen nur unseren Sinnen vertrauen.

Als Treehugger belächelt


Bäume sind dabei für mich schon immer etwas Besonderes gewesen und es entwickelten sich im Laufe der Zeit Bekanntschaften und sogar Freundschaften. Sprichwörtlich wie alte Weiber tratschen wir ein Weilchen wenn wir uns treffen, oder plaudern über einfach alte Zeiten.


Für die meisten Menschen sind es freilich nichts weiter als Bäume und ich sehe diese auch schon wieder unverständlich die Köpfe schütteln. Ich freue mich trotzdem darauf, meine alten Freunde bald wieder zu besuchen und kann nur jedem raten, einen Baum einfach mal zu umarmen...

Wer auch mal in die Natur horchen will, findet ein paar Anregungen dazu im Mein Reinhardswald Wanderführer

Mittwoch, 20. Mai 2015

Neuer Onlineshop

Dank einer Softwareumstellung meines Providers musste der Shop neu gestaltet werden. Wie so oft wurde dabei mal wieder alles verschlimmbessert und vormals einfache und praktische Funktionen in einem Meer aus unnützen Spielereien und unübersichtlichen Strukturen versenkt oder einfach ganz weggelassen. Manchmal fragt man sich wirklich, ob in den Firmen nur noch Idioten arbeiten...


Sei es drum, ich hoffe, dass euch der neue Shop gefällt und weiterhin gut funktioniert. Einen Blick drauf werfen könnt ihr unter www.reinhardswald.com


Donnerstag, 7. Mai 2015

Da guckst du....

Früh am Morgen ging es mal wieder los in die Natur und in den Reinhardswald. Ein nächtlicher Regen hat die Luft gereinigt und alles duftet noch frisch und klar. Als positiven nebeneffekt können Wanderer nach dem Regen des Öfteren hervorragende Fernsichten genießen. Auch mir wurde heute dieses Glück auf meiner Wanderung zuteil, als ich von Immenhausen über den Ahlberg eine etwa 15 Kilomeer Rundtour lief. 

Da guckst du....

Gerade jetzt im Frühling sind die Grüntöne in allen möglichen Schattierungen anzutreffen und wenn das Lichtspiel zwischen Sonne und Wolken das Land immer wieder in neue Farben taucht, ist das einfach nur faszinierend.

Alter Hutebaum

Nicht weit ab von der geplanten Route besuchte ich noch ein paar beeindruckende alte Bäume, die seit Jahrhunderten dort stehen und über den Lauf der Zeit wachen. Es ist immer wieder ein besonderes Erlebnis, wenn ich diese wundervollen Zeitzeugen sehen  darf. 

Übrigens gibt es viele schöne Wanderungen in meinen Wanderführer zu entdecken, der euch die schönsten Plätze dieses einmaligen Waldes zeigt.

Dienstag, 28. April 2015

Wanderung über den gr. Pinnacker

Ein freier Vormittag, Sonne und schon steht fest: Ich gehe eine Runde.

Früh morgens mache ich mich auf zum Forstscheid, von wo aus die Runde losging. Noch etwas unentschlossen, ob der genauen Route marschierte ich einfach drauflos. Alsbald brach die Sonne durch den Frühnebel und die Landschaft erstahlte in Frühlingsgrün.

Frühlingsgrün

Statt wie ursprünglich angedacht das Olbetal hinabzuwandern, entschied ich mich spontan dazu dem Weitwanderweg X14 Richtung Gottstreu zu folgen. Dieser führt unterhalb des Pinnackers entlang und geht weiter nach Bad Karlshafen. Das war zeitlich heute leider nicht drin und so bog ich irgendwann links in einen einladenden Waldweg ab und stieg hinauf zum großen Pinnacker.

Ausblick vom Pinnacker zum Staufenberg

Durch wegloses Gelände ging es dann wieder hinunter und nach kurzer Zeit öffnete sich der Wald und ein grandioser Fernblick tat sich auf. Staufenberg, Sababurg und weite Teile des mittleren Reinhardswaldes lagen auf sanften Hügeln vor mir. Verschiedenste Grüntöne der Bäume, blauer Himmel und weiße Wölkchen - Wanderer was willst du mehr? Dieser wunderschöne Vormittag wird mir jedenfalls noch lange in Erinnerung bleiben.

Sababurg

Falls euch die Wanderlust packt, könnt ihr viele schöne Wanderungen in meinen Wanderführer entdecken.