Glücklich leben und naturgemäß leben ist eins.
(Seneca)

Donnerstag, 24. September 2015

Kurzgedanken


Was brauche ich Luxus, wenn ich in der Natur bin?


die Natur selbst ist unser größter Luxus...

Sonntag, 20. September 2015

Pilzwanderung

An diesem herbstlichen Septembersonntag schienen die Bedingungen gut, um zum ersten mal in diesem Jahr in die Pilze zu spazieren. Die letzten Tage war es feucht genug und auch nicht mehr so warm, sodass die Pilze ihre Früchte wohl hoffentlich aus dem Boden treiben lassen.


Wenn ich schon unterwegs bin, lasse ich es mir natürlich nicht nehmen vor der Sammelei noch ein kleine Wanderung im Reinhardswald zu machen, die ich hier und heute aber nicht weiter thematisieren möchte. Die Route war dabei so gewählt, dass ziemlich am Ende der acht Kilometer langen Rundtour ein Abstecher in die Pilze problemlos möglich war.

Pilze sammeln viele gerne...


...zumindest an einem Sonntag wie es scheint. Bereits zu recht früher Stunde war der Parkplatz am Roten Stock gut gefüllt und ich konnte den ein oder anderen Sammler mit dem Körbchen in der Hand gerade noch im Unterholz verschwinden sehen.

mancher pilz gar köstlich schmeckt...

Das Gute an den meisten Pilzsammlern ist, dass sie es nicht weit weg vom nächsten Parkplatz schaffen und am liebsten beim Sammeln natürlich möglichst sauber bleiben und keinen Dreck unter die Schuhe bekommen wollen. So wundert es mich dann auch nicht, dass an meiner Lieblingssammelstelle noch niemand gewesen ist und wahrscheinlich auch niemand hier herkommen wird.

Wo genau diese Stelle ist, das verrate ich euch natürlich nicht, Pilzsammlergeheimnis. Aber ich bin mir sicher, dass es im Reinhardswald viele Plätze gibt, an denen man eine leckere Pilzmahlzeit finden kann. Wichtig dabei ist natürlich wie immer das maßvolle und richtige Ernten. So bleibt genug für die Natur selbst übrig und wir können uns auch im nächsten Jahr wieder auf eine leckere Pilzpfannne freuen:

guten Appetit

Donnerstag, 3. September 2015

Vater und Sohn 40+

Ein herrlicher Spätsommertag, zwei lecker gepackter Rucksäcke und die Aussicht auf genussvolle Wanderkilometer im Reinhardswald versprechen einen wundervollen Tag.

voll mit Leckereien...

Heute stand eine reine Familien-Männerwanderung an, bei der es nach dem Willen des Sohnes mindestens 40 Kilometer werden sollten. Das sind natürlich Zahlen, die mein Wanderherz höher schlagen lassen. Eine passende Route war schnell gefunden und so ging es am Mittwoch morgen in aller Frühe auf in den Reinhardswald.

Natur und Kulturgeschichte


Startpunkt war der Lauftreff am Pfadfinderheim Immenhausen, von wo aus es in einem weiten Bogen, vorei am Rothbalzer Teich, um den Ahlberg herum bis zum roten Stock ging. Nach einer ordentlichen Frühstücksbrotzeit wanderten wir im Anschluss die alte Kohlenstraße entlang zur ehemaligen Zeche Gahrenberg. Ein wenig Kulturgeschichte kann schließlich nicht schaden.

am Gahrenberg

Nach einem Abstecher zur wunderschönen Sandbornwiese führte der Weg über die Waldschneise zum Hombresser Stock und weiter auf den Staufenberg. Leider wächst der Hang immer mehr zu, sodass die Aussicht, die vor ein paar Jahren noch wirklich gigantisch war, immer weniger wird. Dennoch lohnt sich der Ausblick allemal noch.

spätsommerliche Flora

Vom Staufenberg ging es auf der anderen Seite hinunter in den Friedwald, dem überregional bekannten Waldstück, in dem mittlerweile mehrere tausend Menschen eine letzte Ruhestätte gefunden haben. Außerdem beeindruckt der Friedwald mit seinem alten Baumbestand und einer prachtvollen Eichenallee.
Nachdem wir den Friedwald passiert hatten, wanderten wir weiter zur Sababurg, der wir heute allerdings keinen Besuch abstatteten, sondern nur von unten ein paar Blicke zugeworfen haben.
Mit 30 Kilomertern in den Beinen erreichten wir schließlich die Große Beckerseite oberhalb von Gottsbüren. Dort legten wir noch einmal eine ordentliche Rast ein, kochten uns eine frische, duftende Tasse Kaffee, genossen die Aussicht und ließen uns von der Spätsommersonne wohlig warm bescheinen.

Große Beckerseite

Bald zogen Wolken auf, die uns allerdings nicht weiter stören sollten, zumal sie bis zum Abend den Regen bei sich behielten. Frisch gestärkt machten wir uns nach der Pause auf nach Gottsbüren, dem Heimatort der bekannten Wallfahrtskirche. Von Gottsbüren aus starten im Rahmen eines Ecopfades sechs Pilgerrundwege mit jeweils eigener Bedeutung. Wir haben uns für den Jakobsweg nach Westen entschieden, der uns zuerst in das beschauliche Holzapetal und später zum Waldrand oberhalb von Trendelburg führte.
Trendelburg stellte auch unser heutiges Wanderziel dar und als wir aus dem Wald heraustraten, konnten wir bereits die alten Gemäuer oberhalb der Diemel erblicken. Es soll ja einst Rapunzel hier im Turm gelebt haben und erbaut hat die Trendelburg seinerzeit die Riesin Trendula.

Trendelburg

Ziel erreicht! Insgesamt sind  wir laut GPS 45,13 Kilometer gelaufen. Unabhängig davon haben wir einen anstrengenden, aber wirklich tollen Tag erleben dürfen, der uns so schnell nicht in Vergessenheit geraten wird. Vater und Sohn werden als nächstes wohl das Projekt 50+ anpeilen. Bis es so weit ist, genießen wir die Erinnerung an den wunderschönen Tag der 40+.

wir sehen uns im Reinhardswald...

Dienstag, 1. September 2015

Sendetermin: Im Bann des Reinhardswalds

Ich hatte euch ja bereits an dieser Stelle darüber berichtet, dass der hr an einem neuen Reinhardswald Bericht bastelt. 

Dreharbeiten

Ich bin schon sehr gespannt, wie der hr das viele Bildmaterial zu einem Film zusammengesetzt hat. Für mich ist der Termin also ein Pflichttermin und ich kann nur jedem Naturfreund empfehlen sich den Bericht ebenfalls anzusehen:

Dienstag 15.09. 20:00 Uhr 

Alle Infos zur Sendung findet ihr auf der hr Seite hier.