Glücklich leben und naturgemäß leben ist eins.
(Seneca)

Freitag, 30. Dezember 2016

Wo bleibt der Winter?

Gern erinnere ich mich zurück an meine Kindheit, in der schneereiche Winter so normal waren wie Sonne in der Sahara. Schlittenfahren, Ski-Langlauf, Schneballschlachten und Schneemännerbauen war monatelang möglich.
Indes scheint der Winter bei uns immer mehr zu einer Verlängerung des Novembers zu verkommen, mit wenig Sonne, viel grau und eben ohne Schnee.

Wenn ihr schon länger auf diesen Seiten lest, wisst ihr natürlich, dass ich jedes Wetter reizvoll finde und dementsprechend draussen unterwegs bin. So auch an einem dieser nebeligen Dezembermorgen.

Alte Hutebäume im Nebel

Ein wirkliches Ziel hatte ich heute nicht, vielmehr ließ ich mich einfach durch Nebel und Wald treiben. Bizarre Baumgestalten grüßten überall schemenhaft aus dem Dunst. Dazu kam die wundervolle Ruhe, denn der Nebel verschluckt die Geräusche

Sonntag, 27. November 2016

R.I.P. Reinhardswald


Der geneigte Leser dieses blogs dürfte bereits wissen, wie ich zu der Windenergie im Wald stehe. Auch wenn eine Mehrheit der Bürger diese Form der 'Energiewende' ablehnen, wird diese nachwievor weiter mit der Brechstande auf Kosten von Natur und zahlendem Stromkundendurchgesetzt.



Kaum hattte die Regionalversammlung am 07.10.2016 den 'Reilregionalplan Energie' beschlossen kamen die renditewitternden 'Investoren' auch schon aus ihren Löchern und die Vorrangflächen bei Reinhardshagen sind bereits an einen Bieter aus Südhessen gegangen. Somit bleibt also nicht einmal die Wertschöpfung dafür in der Region der Zerstörung.
 

https://www.agora-energiewende.de/de/themen/-agothem-/Produkt/produkt/76/Agorameter/


Meine Argumente gegen den Ausbauwahl der erneuerbaren Energien kennt ihr. Unter dem Link
https://www.agora-energiewende.de/de/themen/-agothem-/Produkt/produkt/76/Agorameter/ könnt ihr euch darüber hinaus selbst noch einmal ein Bild von der Sinnhaftigkeit machen, mit der der Ausbau aktuell weiter vorangetrieben wird. Die Diagramme zeigen mehr als deutlich, dass keine konventionellen Kraftwerke eingespart werden können, dafür aber mehr als deutlich, dass wir gerade zu Zeiten von Wind und Sonnenschein große Mengen dieses Stroms ins Ausland exportieren - zu Spotttpreisen versteht sich! Von den Netzproblemen reden wir erst gar nicht...

Verschandelte Landschaft und verschenkter Strom


Mit einer breit angelegten Aktion möchte das Aktionsbündnis Märchenland noch einmal die Öffentlichkeit für dieses Thema sensibilisieren. Mit über 60 Plakaten und Transparenten sollen die Menschen zumindest zum Nachdenken gebracht werden, damit sie eben nicht einfach alles glauben
was die Stromlobby erzählt. Auch die HNA berichtete am 26.11. berichtete über die Aktion, die in der Bevölkerung ebenfalls auf weitgehend positives Feedback stößt.


Auch wenn ich mich wiederhole, kann ich nur an alle Menschen appelieren, sich für ihre Heimat einzusetzen. Schreibt E-Mails und Briefe an die Politiker, an das RP und Ortsbeiräte. Seid dabei wenn es Aktionen gibt. Macht euch ein Bild der Lage und informiert euch über die Energiewende aus möglichst vielen verschiedneen Quellen (werdet und bleibt objektiv)
Die Lobbby ist stark, doch wir hören nicht auf für unsere Heimat zu kämpfen! Seid dabei und es kann uns gelingen, dass auch künftige Generationen noch eine lebenswerte Heimat vorfinden.

Sonntag, 30. Oktober 2016

Eine Stunde länger wandern

Wie jedes Jahr Ende Oktober verabschiedet sich die Sommerzeit und wir kehren in die Normalzeit zurück. Das bedeutet für die meisten wahrscheinlich eine Stunde länger schlafen oder feiern oder beides.
Man kann diese gewonnene Stunde natürlich auch im frühmorgendlichen Wald verbringen und in aller Ruhe und Gemütlichkeit eine ausgiebige Runde wandern.

Baumriese

Vom Drecktor aus durchstreifte ich zusammen mit unseren beiden Pelznasen die herbstlich gefärbten Wälder um die Sababurg herum. Ein leichter Nebel durchzog den noch müden Wald und tauchte alles in eine angenehme Ruhe. Nur das Rascheln unserer Füße und Pfoten im Laub  war zu hören und das gelegentliche Rufen der ersten erwachenden Vögel.

Vorbei an imposanten Eichen aus längst vergessener Zeit wandern wir weiter über das Sababurger Tor hinab zum Holzapetal.

Pilzensemble

Dabei habe ich die ganze Zeit ein achtsames Auge nach schmackhaften Pilzen. Leider ist dieses Jahr bislang alles andere als ein gutes für Pilzsammler, vermutlich war es zu lange zu trocken. Ein paar Parasole streckten mir ihre großen Schirme entgegen und dieses wundervolle Fliegenpilzensemble waren die beeindruckndsten die ich heute zu sehen bekam. 
Nach einer kräftigen Brotzeit wanderten wir noch in Richtung Beberbeck und zum alten Beberbecker Forsthaus, ehe sich der Kreis zum Parkplatz wieder schließt. Mittlerweile trudeln auch die ersten Tagesgäste ein, als wir uns bereits wieder auf den Heimweg machten.

Falls ihr auch einmal eine besodere Wanderung unternehmen möchtet, so plane und führe ich gerne für euch eure individuelle Tour im Reinhardswald. Alle Infos gibt es auf www.Reinhardswaldwandern.de

Sonntag, 9. Oktober 2016

Petition für unseren Reinhardwald

Im letzten Beitrag habe ich euch bereits über ein Moratorium zum Aufschub des Windanlagenbaus im Reinhardswald informiert. Darin stehen jede Menge gute Gründe nach aktueller Faktenlage eben keine Windräder in den Reinhardswald zu stellen.

Link zur Petition


Warum eine Petition?
Der zuständigen Regionalversammlung wurden bereits über 30.000 Einwendungen und Unterschriften übergeben, die jedoch bislang alle ignoriert wurden. Offensichtlich hält man es nicht einmal für nötig sich argumentativ mit der Sache zu befassen, um Argumente der Windkraftgegner zu entkräften oder gute Argumente für seine Pläne vorzulegen.

Ein Schelm wer denken mag, dass sie am Ende weder für das eine noch das andere überhaupt welche haben...

 
Energiewende auf Kosten der Natur.
 

Wer sich meine Argumente zum Thema ansehen möchte, dem sei dieser blog empfohlen, das oben erwähnte Moratorium darüber hinaus.

Sonntag, 2. Oktober 2016

5 Jahre Energiewende - 5 Jahre Reinhardswald

Vorab der Link zum pdf des Moratoriums:  Moratorium

Zum Thema:
Am 7.10. wird die Regionalversammlung tagen und über die zukünftigen Vorrangflächen in Hessen entscheiden. Bereits bei den Planungsrunden dazu kristallisierte sich heraus, dass auch der Reinhardswald nachwievor Teil des Ausbaus der Windenergie sein soll.

Auf diesem Blog hatte ich bereits mehrfach über den meiner Meinung nach unsinnigen Ausbau der Windernergie ohne sinnvolle Speichermöglichkeiten des ganzen Stroms berichtet, unabhängig vom letztlichen Standort.

Stromkunden bezahlen auch noch die Zerstörung der Natur

 

Dennoch schreitet der Ausbau der Windenergie weiter voran, fehlenden Speichern oder Stromtrassen zum Trotz. Dass nun dogar einmalige Naturgebiete wie der Reinhardswald durch Windradgiganten zerstört werden soll, ist nach aktueller Faktenlage durch nichts zu rechtfertigen.



So sieht das auch eine Initiative von Reinhardswaldbefürwortern, allen voran Herr Hermann Josef Rapp, Herr Trappe und Nik Barlo Jr.
Immer wieder sind diese drei Vorreiter aktiv und versuchen die Menschen für die Einmaligkeit unserer Landschaft zu sensibilisieren.

Donnerstag, 22. September 2016

Neues Angebot: Urwaldführungen

Der ein oder andere hat es sicher schon mitbekommen, dass ich seit dem Frühjahr dieses Jahres als zertifizierter Wanderführer im Reinhardswald unterwegs bin.

die wundervolle Kamineiche

Mein Angebot richtet sich dabei vor allem an alle, die eine individuell geplante Wanderung für ihre Gruppe, ihren Verein, die Familie,  Firma oder Freunde erleben möchten.
In unregelmäßigen Abständen biete ich darüber hinaus fest geplante Wanderungen zu bestimmten Terminen an, zu denen sich jedermann nach Belieben anmelden kann.

www.reinhardswaldwandern.de


Da der Urwald Sababurg eine herausragende Stellung im reinhardswald einnimmt, habe ich mich dazu entschlossen, künftig auch spezielle Urwaldführungen anzubieten. Dabei 'bummeln' wir gemütlich an den Baumriesen vorbei und ich erzähle euch etwas über die Geschichte und die Geschichtchen in und um den Urwald.
Mit zwei Kilometern Länge verteilt auf gut eine Stunde, sind diese Führungen für fast jedermann gut zu bewältigen.

Urwaldriese

Lasst euch verzaubern, von den uralten Baumgestalten, den Mythen und Legenden aus vergangener Zeit und dem einmaligen Naturerlebnis in einem der besondersten Waldstücke Deutschlands.
Informationen zu den Wanderungen findet ihr auf  www.reinhardwaldwandern.de

Ich freue mich auf euch!


Gero Lenhardt

Sonntag, 18. September 2016

auf Erntegang im Spätsommer

Ein schöner Spätsommernachmittag lädt ein zu einer kleinen Wanderung. Da lasse ich mich natürlich nicht zweimal bitten, schnüre die Wanderstiefel und mache mich zusammen mit unseren beiden Pelznasen auf in den Reinhardswald.

Die ersten Herbsfarben heissen uns willkommen, als wir in die stille Kühle eintauchen. wegen der Trockenheit in den letzten Wochen haben viele Bäume früher als sonst begonnen ihr Laub zu färben und abzuwerfen.

Idyll am kleinen Fischteich

Wir wandern gemütlich durch alte Hutewaldreste und besuchen zwei beschauliche Teiche, in denen sich die Bäume der anderen Uferseite malerisch spiegeln. Wenn die Sonne hinter den Wolken hervorschaut können wir schon erahnen, dass der goldene Herbst vor der Tür steht.

Herbst? Ja richtig, da war ja noch was. Im Herbst ist der Tisch von Mutter Natur noch einmal üppig gedeckt, mit Beeren, Wildapfel, Nüssen, Wurzeln, Kräutern und Pilzen.
Da es für letztere leider noch zu trocken ist, machte ich mich auf die Suche nach einer leckeren Beerenmahlzeit und fand an einigen feuchten Stellen noch köstliche, reife Brombeeren.
Erste Haselnüsse haben ihre Essbarkeit erreicht und lassen sich von mir bereitwillig aus der Schale knacken.

guten Appetit

Aus Holunder und Vogelbeere könnte ich köstliche Marmelade kochen, doch fehlt mit ein geeignetes Transportbehältnis und ich lasse die schweren Beeren an den tief hängenden Ästen hängen.

Doch nicht nur für uns ist der Tisch gedeckt. Für die Wildschweine sieht es dieses Jahr auch gut aus, sind die Eichen doch üppig mit Eicheln behangen. Ein fettes Jahr!

des Wildschweins Leibspeise

Nachdem ich reichlich Beeren genascht habe und sich die kleine Wanderung schon wieder dem Ende neigt, beschließe ich alsbald wiederzukommen, wenn die Pilze sprießen, denn nach einem jahr ohne frische Waldpilze wird es mal wieder Zeit...


Sonntag, 28. August 2016

Kurzgedanken


 

Statt Dinge die du zeigen kannst, sammle in deinem Leben lieber Abenteuer und Erfahrungen, von denen du erzählen kannst.

 

Sonntag, 17. Juli 2016

Sonne, Sommer, Wanderung

Auch wenn der Sommer bislang nicht immer mit Traumwetter aufwartet, so gibt es doch genug schöne Tage, die zu ausgedehnten Wanderungen einladen.

Obwohl Sonntag war, entschied ich mich dem Urwald Sababurg einen Besuch abzustatten und im Anschluss daran nch eine Runde an der Holzape zu wandern. Da sich der Urwald enormer Beliebtheit erfreut machte ich mich lieber früh morgens auf den Weg.

Kamineiche

Besonders erfreut war ich zu sehen, dass viele der alten Bäume nunmehr eine Einzäunung erhalten haben. Das wird wahrscheinlich zwar immer noch nicht alle Idioten abhalten auf den Bäumen herumzuklettern, aber den ein oder anderen hält es wahrscheinlich doch ab.
Neben den Zäunen gibt es auch einige Änderungen an der Wegführung, die aber kaum ins Gewicht fallen und etwas geschlängelter als früher sind.

im Urwald

Wundervolle Lichtspiele durch das sommerliche Blätterdach lassen immer neue Stimmungen  aufkommen und wieder vergehen. Dazu die morgendliche Stille mit ein wenig Vogelgesang und einem leisen Rauschen in den Baumkronen - Wanderer was willst du mehr!

Ein paar Kilometer natürlich dürfen es natürlich noch sein. So verlasse ich den Urwald Sababurg und machte mich auf den Weg zur Holzape, wohl wissend, dass auch die Bremsen es feucht und warm mögen. So etwas soll mich aber nicht stören und mit langer Hose haben diese Plagegeister wenig Chancen mir das Blut zu saugen.

Sommer Sonne Wanderung
Natur pur, ein abwechslungsreicher Weg und jede Menge Erholung. So darf ein Sonntag vormittag gerne sein. Oberhalb von Gottsbüren konnte ich noch eine herrliche Aussicht genießen und auf dem Rückweg am Forsthaus Beberbeck noch eine kleine Rast einlegen. Wieder am Ausgangspunkt hatten sich nun die ersten Sonntagsausflügler eingefunden, die nun auch ihre Urwaldrunde drehen wollten.
Der frühe Wanderer machte sich wieder auf den Heimweg mit vielen schönen Erinneungen und Bildern im Gepäck.


Sonntag, 19. Juni 2016

2.500 Menschen gegen den Salzsee

Nicht nur auf diesem Blog wurde dazu eingeladen, sondern das Aktionsbündnis Reinhardswald hat an ganz vielen Stellen die Menschen dazu aufgerufen für ihre Heimat da zu sein.

Diesem Aufruf folgten am gestrigen Samstag etwa 2.500 Menschen aus der ganzen Region, um der Politik und der Industrie zu zeigen, dass uns unsere Heimat und unser Wald eben nicht egal sind!

unsere Heimat ist uns eben nicht egal!


Gebildet wurde eine Menschenkette, um das von K+S geplante Salzabwasserbecken, um die riesigen Dimensionen dieser Abwasserhalde einmal aufzuzeigen. So dargestellt wirkt das Ausmaß der Fläche wirklich erschreckend groß und wenn man sich vorstellt, was die Unmenge Brühe darin für eine Gefahr für die Umwelt darstellen könnte, wird mir ganz schlecht!

Bilder dazu die das ganze sehr schön darstellen findet ihr auf HNA unter http://www.hna.de/lokales/hofgeismar/lippoldsberggieselwerder-menschenkette-gegen-salzsee-6499840.html

Politiker schaut her!


Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass die Politik nicht wieder einfach die Augen verschließt oder die Sache aussitzen will. 2.500 Menschen sind eine Menge, doch noch viel viel mehr Menschen sind gegen Abwasserleitung und Salzsee, denn es ist leider oft nur der kleinste Teil, der sich aktiv an Demosntrationen beteiligt. Das sollte auch die Politik wissen, danach handeln und nicht wieder nur auf kurzfristges Geld schielen.

Ich kann nur meinen Aufruf an dieser Stelle wiederholen, an alle Menschen und Freunde dieser Region:

Informiert euch, setzt euch ein und wehrt euch! Es ist unser Wald und unsere Heimat!

Friedenseiche

Eher spontan als geplant gibg es heute erneut für eine kleine Runde in den Reinhardswald. Zwar verkündete der Wetterbericht Schauer und Gewitter, doch das soll uns nicht von einer kleinen Wanderung abhalten.

Friedenseiche

Dass es nicht immer strahlenden Sonnenschein braucht, um genussvolle und schöne Wanderungen erleben zu können, das dürfte den meisten sicherlich bekannt sein. Außerdem hat Regenwetter oft den großen Vorteil, dass wir von gewissen Punkten aus eine hervorragende Fernsicht haben. Nicht zuletzt deswegen entschied ich mich heute für den Besuch der Friedenseiche, zu der ich ja schon einige male etwas geschrieben habe.

klar und weit geht der Blick

Auf meiner Internetseite könnt ihr auch ein paar Infos zu diesem Baum finden unter http://www.mein-reinhardswald.de/html/friedenseiche.html

Da das Wetter bis auf etwas Regen zu halten schien, drehte ich danach noch eine Runde über den Moosgrund zu den Donnereichen. Feuchtes und bewölktes Wetter lässt dabei einen Wald ganz besonders wirken, wenn die Regentropfen auf die dichten Blätterkronen prasseln und sich alles in einem noch satteren grün präsentiert als ohnehin schon.

"Regenwald"

Am Ende waren es dann doch wieder fast drei Stunden, die wir unterwes waren. Die Zeit vergeht im Reinhardswald einfach viel zu schnell, daran ändert auch eine nasse Wanderhose nichts, denn wie ich schon sagte:
Es muss nicht immer Sonne sein.

Wenn auch ihr einmal Lust habt mit mir wandern zu gehen, seid ihr herzlich dazu eingeladen.
Infos dazu findet ihr auf http://www.reinhardswaldwandern.de/


Freitag, 10. Juni 2016

Wanderung am Mühlenberg

Das Wetter zeigte sich heute sommerlich schön und warm und wen wundert es da, dass ich mal wieder den Reinhardswald besuche.
Heute hatte ich Lust einen meiner Lieblingsorte, die Sandbornwiese zu erwandern, einen wirklich idyllischen Ort. Hier kann der Wanderer im Sommer einfach die Ruhe und Natur genießen, im Herbst mit etwas Glück der Hirschbrunft beiwohnen und im Winter bei knackiger Kälte unter dem winterlichen Sternenhimmel liegen.

Sandbornwiese

Von der Sandbornwiese aus gibt es unzählige Tourenmöglichkeiten für mehr oder weniger Kilometer. Da ich heute nicht mehr als drei Stunden Zeit im Gepäck hatte, beschloss ich einen großen Bogen um den Mühlenberg zu wandern. Dazu nutze ich gerne kleine Rückewege, die mich durch einen sommerlichen Buchenmischwald führen, ehe ich oberhalb von Vaake wieder auf den umlaufenden Forstweg stoße.

Am Mühlenberg bieten sich, je nach Route, ein paar schönen Aussichtspunkte mit wundervollen Ausblicken auf den Wald und das Umland. Mit einer leckeren Brotzeit dazu - Wanderherz was willst du mehr!

Weitblick

Viel zu schnell neigt sich die Runde wieder dem Ausgangspunkt. Zuletzt statte ich noch einem Stückchen alten Hutewald einen Besuch ab. Mittlerweile wächst dort auch wieder der bekannnte Adlerfarn als grüner Teppich unter den verstreuten Baumkronen der alten Eichen und zeigt mir wieder einmal aufs neue die Vielseitigkeit und Einmaligkeit des Reinhardswaldes.

Wenn auch ihr Lust habt einmal mit mir zu wandern, dann seid ihr herzlich eingeladen mich auf einer meiner Runden zu begleiten.
Alle Infos dazu findet ihr auf: www.Reinhardwaldwandern.de

Donnerstag, 26. Mai 2016

Infoveranstaltung So 29.05. 17:00

Liebe Reinhardswaldfreunde,

am kommenden Sonntag findet eine Infoveranstaltung zum Thema Windenergie im Reinhardswald statt.
Dass es dabei kritisch zugeht dürfte jedem klar sein. Ich rate euch, informiert euch, es geht auch um eure Heimat.



Sonntag, 22. Mai 2016

Mein Reinhardswald?

Der geneigte Leser kennt ja mittlerweile meine Webseiten und vielleicht sogar auch mein Büchlein, welchen ebenfalls den Titel 'Mein Reinhardswald' trägt.
Doch ist es wirklich nur mein Wald? 

Dein Reinhardswald?


Natürlich nicht, schließlich ist der Reinhardswald für jedermann zugänglich, sei es als Erholungsgebiet, Wanderstrecke, Lebensraum oder Ausflugsziel. Und viele Menschen besuchen ihn auch bereits regelmäßig und genießen seine Einmaligkeit in Sachen Natur, Kultur und Freizeit. 
Es ist also auch schon ein Stück weit ihr Reinhardwald und jeder erlebt ihn auf seine ganz persönliche Art und Weise. Ich bin seinem Zauber bereits vor vielen Jahren erlegen und ich genieße jede Stunde, die ich dort verbringen kann. Mit meiner Webseite, dem Buch und nun auch durch geführte Wanderungen möchte ich den Menschen diesen Wald näher bringen, sie einladen sich mit diesem Stück Landschaft auseinanderzusetzen und all seine Wunder kennen zu lernen.


Der Reinhardswald


Dieses Ziel haben neben mir natürlich noch viele andere Menschen, ganz offen oder auch eher nur gedanklich, allen voran die Interessengemeinschaft "Lebensraum Reinhardswald". Ins Leben gerufen wurde dieses Projekt vom Landrat a.D. Dr. Udo Schlitzberger, Hermann-Josef Rapp (der Stimme des Reinhardswaldes) und Pfarrer Christian Trappe aus Lippoldsberg. 
Ziel ist es, die Chancen des Reinhardswaldes zu nutzen, wenn dieser zum Naturpark erhoben wird. Und diese Chancen sind manigfaltig, dass die ganze Region davon profitieren kann. Wichtig ist dabei allerdings, dass eine breite bürgerschaftliche Mehrheit sich dafür einsetzt, denn nur mit viel Engagement lassen sich alle Potenziale nutzen.

Unser Reinhardswald!


Wenn wir, die Menschen der Region Reinhardswald, alle an einem Strang ziehen, dann können wir unglaublich viele Dinge gemeinsam erreichen:

- Erhaltung unseres einmaligen Reinhardswaldes mit seiner Artenvielfalt und Kulturgeschichte
- Stärkung des sanften Tourismus im ländlichen Raum
- Schaffung von Arbeitsplätzen 
- Erhalt und Verbesserung unserer Infrastrukturen 
- Attraktivitätssteigerung als Lebensraum und Wirtschaftsstandort
- Bildung von Vernetzungen und Win-Win Partnerschaften

Wie ihr seht, können wir alle an den Chancen partizipieren, wir müssen es nur selbst in die Hand nehmen und unsere Chancen ergreifen.
Aus diesem Grund lade ich euch ein, euch rege am Projekt 'Naturpark Reinhardswald' zu beteiligen, eure Ideen mit einzubringen, eure Ängste und Sorgen zu äußern und am Ende mit breitem bürgerlichen Engagement ein neues Kapitel Reinhardswald aktiv mit zu gestalten.


Eure Stimme für unseren Wald zählt


Es finden bereits des Öfteren Informationsveranstaltungen zu verschiedenen Themen den Reinhardswald betreffend statt. Die Termine findet ihr meistens in der Tagespresse. Dort können wir uns Gehör verschaffen und aktiv an der Gestaltung teilhaben.


Montag, 2. Mai 2016

Jetzt geht's los!

Frühlingszeit ist Wanderzeit, das wisst ihr ja alle. Diejenigen unter euch, die Lust haben den Reinhardswald gemeinsam mit mir zu erkunden, können dies ab sofort tun.

Mittlerweile habe ich erfolgreich die Prüfung zum lizensierten Wanderführer nach den Richtlinien des Deutschen Wanderverbandes absolviert und die erste Kooperation geschlossen.
Dort findet ihr auch die ersten beiden Termine für eine schöne, 14 Kilometer lange Reinhardswaldwanderung.

Am Sonnatg den 22.05.2016 und Sonntag den 10.07.2016 führe ich in Kooperation mit FFH-Erlebnistouren jeweils eine Wanderung um und in den Urwald Sababurg.

Die genaue Ausschreibung und die Buchungsmöglichkeiten findet ihr unter folgendem Link:



Ich freue mich auf zahlreiche Teilnehmer.

Euer Wanderführer Gero Lenhardt

Donnerstag, 14. April 2016

Proberunde

Der ein oder andere geneigte Leser dieser Seite oder der seite www.mein-reinhardswald.de weiss sicher bereits, dass ich plane ab dem Frühsommer/Sommer geführte Wanderungen anzubieten.

Die erste Kooperation ist dafür bereits geschlossen und im Mai geht es dann tatsächlich los.
Damit die erste Runde auch wirklich vom Start weg ein Erfolg wird, bedarf es natürlich einer gewissen Planung und  genau deswegen machte ich mich heute morgen auf, um den besagten Wanderweg noch einmal in aller Ruhe abzulaufen. Man weiss ja nie was sich so getan hat.
 
früh morgens im Holzapetal

Zuviel über die Route möchte ich natürlich an dieser Stelle nicht verraten, doch geht die Runde über etwa 14 Kilometer durch abwechslungsreiche Wald- und Flurlandschaft. Dabei erleben wir fast das gesamte Spektrum, das der Reinhardswald zu bieten hat. Einmalige, vielfältige  Natur, einen schönen Aussichtspunkt, Kulturgeschichte und Brauchtum und natürlich ein paar Sagen und Legenden aus alter Zeit.

Wanderweg im Donnebachtal

Wenn ihr schon neugierig seid, dann schaut euch einfach mal die Beschreibung an:
https://www.ffh-erlebnistouren.de/themen/1131/20011584/

Baumriese im Urwald Sababurg

Dass dies eine meiner persönlichen Lieblingsrunden ist, wundert euch wahrscheinlich nicht. Ich lade euch herzlich ein, den dann frühlingshaften Reinhardswald mit mir zu entdecken.Ich freue mich auf euch!

Freitag, 18. März 2016

Der frühe Vogel...

...fängt den Sonnenschein.

Leider ist der März bislang ein eher grauer Monat, zumindest immer dann, wenn es meine Zeit zulässt den Reinhardswald zu besuchen. Heute verprach der Wetterbericht einen zumindest schönen Morgen, ehe dannn bereits vormitttags wieder Wolken aufziehen sollten.
Da hieß es früh aufstehen, die Wanderschuhe schnüren und ab in den Wald.

Bei schattigen minus 2 Grad startete die Runde am Moosgrund und führte zuerst über unmarkierte Wege westlich an Beberbeck vorbei bis hinunter ins Lepetal. Dort überlegte ich kurz, den Weg bis zum Mühlenteich zu laufen, entschloss mich aber spontan die Route um Beberbeck herum zu wählen.

in der Nähe des Lempetals

So bogen unsere beiden Pelznasen und ich ab und wanderten südlich durch den Wald an Beberbeck vorbei bis zum oberen Holzapetal, immer begleitet von einem fröhlichen Vogelkonzert frühlingsmunterer Singvögel. Kein Lärm, keine Autos, nur die Natur und die angenehme Einsamkeit eines frühen Morgens.

Pausenparadies

Unterhalb des Sababurger Tors war es dann Zeit für eine Rast. Leckere belegte Brote, eine Banane und für die Hündchen ein paar Leckerchen stillten unseren Hunger. Dann dösten wir noch fünf Minütchen in der wärmenden Sonne, ehe wir unseren Weg bis zur Tierparkmauer fortsetzten, der wir ein Stück ostwärts folgten, ehe wir auf den Rundweg 7 stießen, der uns wiederum bis in den Urwald begleitete.

im Urwald

Über den Urwald Sababurg brauche ich nicht viel zu sagen denke ich, ist er doch mittlerweile überregional bekannt und beliebt. Auf meiner Reinhardswaldseite findet ihr hier den Link zum Urwald.
Leider verabschiedete sich nun die Sonne und die Landschaft verschand wieder in einem eintönigen Grau. Ungeachtet dessen genossen wir auch den Rest des Weges zurück zum Moosgrund, den wir nach insgesamt knapp fünf Stunden wieder erreichten.

Falls ihr es noch nicht wisst, in meinem Mein Reinhardswald Wanderführer findet ihr ganz viele Anregungen für Wanderungen und andere Unternehmungsmöglichkeiten im Reinhardswald.



Sonntag, 6. März 2016

Kommunalwahl und der Reinhardswald

In diesem Blog habe ich schon gelegentlich meine Meinung bezüglich Salzwasserpipeline und Windkraft im Reinhardswald kundgetan. Jetzt steht Kommunalwahl an und auf all den vielen bunten Wahlplakaten schmücken sich Parteien gerne mit der Einmaligkeit des Reinhardswaldes, der bei den Menschen nicht nur ein Gefühl der Heimat vermittelt, sondern auch überregional Bekanntheit und Beliebtheit genießt.
Zeit also an diesem Tag einmal zu beleuchten, was die Parteien in ihren Programmen stehen haben, um diesen in seiner Einmaligkeit zu erhalten. Gern möchte ich darauf hinweisen, dass sich jeder natürlich eine eigene Meinung zu bilden hat, wen er wählen will oder nicht und dass Umweltschutz nur ein Askpekt (ein immens wichtiger aber) der Politik ist. Auch habe ich hier nur die 'größeren' Parteien einmal durchleuchtet und erhebe keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Bei den Freien Wählern Hessen habe ich Programm folgendes gefunden:
Landesweite Ausweisung von Vorrangflächen für Windenergie endlich voran bringen
Für den Reinhardswald könnte das bedeuten, dass es potenziell noch weitere Windkraftstandorte geben wird, die eine Verspargelung der Landschaft weiter vorantreiben. Fracking hingegen wird in Hessen gänzlich abgelehnnt. In wieweit das Programm mit dem Wahlplakat kollidiert, welches einen Reinhardswald ohne Windkraft fordert, bleibt unklar.


Bei der SPD heißt es, dass: zwei Prozent der Landesfläche als Vorranggebiete im Konsens in der Region ausgewiesen werden
Es sieht also genauso aus wie bei den FW, ein klares Bekenntnis für den Reinhardswald ist nicht zu bekommen, Fracking wird hingegen ebenfalls abgelehnt.Umso befremdlicher, dass die SPD im Wahlkampf aktiv mit der Sababurg und dem Tierpark auf Stimmenfang geht, fehlt doch ein klares Bekenntnis zu seinem uneingeschränkten Erhalt.



Die AFD lehnt diese Zerstörung hessischer Waldflächen und Kulturlandschaften durch Windenergieanlagen und die damit einhergehende Gefährdung von Fauna und Flora ab.
Zudem wird ein Mitbestimmungsrecht für Bürger bei der Genehmigung neuer Anlagen gefordert. In diesem Punkt bezieht die AFD klar Position für Naturschutz ohne Wenn und Aber im Bezug auf Windernergie.


Bei der CDU konnte ich in den Leitsätzen zur Kommunalwahl nicht einmal das Wort Umweltschutz finden. Offenbar spielt das Thema bei dieser Partei keine Rolle.


Die Grünen: Bis 2019 wollen wir in Hessen den Anteil der erneuerbaren Energien in der Stromerzeugung verdoppeln 
 Zwar soll der Ausbau im Rahmen gültigen Naturschutzes erfolgen. Dass der Naturschutz per Gesetz jedoch für Landschaften, die keinen extrem hohen Schutzstandard wie etwa Biosphärenreservat oder Naturschutzgebiet genießen, extrem gering ist reduziert den 'Naturschutz' gleich wieder auf ziemlich genau 0. Auch eine Verdopplung der Energie aus regenerativen Quellen braucht vornehmlich eins: Platz.


Die Linke sagt dazu: In Hessen bildet der Ausbau der Windkraftanlagen eine Säule der notwendigen Energiewende 
Auch hier fehlt ein klares Bekenntnis zum Reinhardswald, Sozioökonomische Forderungen stehen über dem des Naturschutzes. Fracking ist hingegen kein Thema.



Fazit (meine Meinung):
Bei den meisten Parteien spielt Umweltschutz im Allgemeinen zumindest in den Programmen schon eine Rolle. Leider werden wirtschaftliche Belange in den meisten Fällen immer wieder vornangestellt. Meiner Meinung nach ist die Energeiwende in ihrer aktuellen Form nicht durchdacht und die ökologischen Folgen oft negativer als immer wieder dargestellt.
Zukünftig macht ein weiterer großer Ausbau der Wind- und Sonnenenergiekraft ohne sinnvolle Speichertechnologie meiner Meinung nach keinen Sinn. Es werden weitere Überkapazitäten auf Kosten der Natur, Landschaft und der Stromkunden geschaffen, die diese dann auch noch über die EEG Umlage bezahlen müssen.
Natürlich brauchen wir einen Umstieg von fossiler auf regenerative Energie, doch darf der Focus nicht auf einem blinden Kapazitätsausbau liegen, wenn die Nutzung und Speicherung dieser Energie aktuell viel zu große Probleme machen. Mit einem (nicht gerade) umweltfreundlichen Netzausbau wird es nicht getan sein. Wirkliche dezentrale Lösungen sind nicht in Sicht und so lange das nicht realisierbar ist, darf die Natur nicht weiter im Interesse von Renditejägern mit Windrädern und Solarpaneels zugeplastert werden.


Donnerstag, 3. März 2016

Mein Reinhardswald bei Hessen-Tourismus

Das Land Hessen tut einiges um die wunderschönen Regionen potenziellen Touristen schmackhaft zu machen. So ist kürzlich eine neue, 43 Seiten starke Broschüre erschienen, die Reise- und Erlebnistipps aus verschiedenen Regionen Hessens enthält. Rhön, Spessart, Taunus und wie sie alle heißen sind ebenso vertreten, wie die Grimm Heimat Nordhessen mit seinen weiten Wäldern und Naturlandschaften.
Erwähnung findet dabei auch der allseits bekannte Urwald Sababurg, der mit seinen beeindruckenden Bäumen jedem Naturfreund ehrfürchtiges Staunen entlockt.

Eiche Margarete

Besonders gefreut hat mich, dass meine Webseite www.mein-reinhardswald.de als Internetlink angegeben ist, der Interessierten weitere Informationen bietet. Wie es scheint, ist es mir gelungen im Laufe der Jahre eine doch interessante und informative Seite zusammenzustellen.

Ach ja, die Broschüre findet ihr auf der Internetseite www.hessen-tourismus.de

Sonntag, 7. Februar 2016

Kurzgedanken


Wenn wir uns auf das Wesentliche reduzieren, 
werden wir nicht weniger als Alles erhalten

Samstag, 30. Januar 2016

Wanderung zur Friedenseiche

Der Winter ist bekanntlich die Jahreszeit, an der alles grau erscheint, es oft bewölkt ist und die Tage kurz sind.
Nicht so am letzten Freitag, denn da lud Kaiserwetter zum Wandern ein. Früh morgens ging es also los in den Reinhardswald, mit dem Ziel der Friedenseiche einen Besuch abzustatten.

Friedenseichen bzw. Friedensbäume wurden oft gepflanzt, um an historische Friedenschließungen zu erinnern und zu mahnen, dass Kriegszeiten nur Verlierer kennt. Gerade in unserer heutigen Zeit finde ich, dass wir viel öfter dem Frieden gedenken müssten und uns immer wieder bewusst machen, dass wir mehr tun müssen, um diesen dauerhaft zu erreichen und zu erhalten. Wir nehmen diesen als selbstverständlich gegeben, doch ist er ein fragiles Gebilde, und wird durch Lobbyismus und Klientelpolitik in einer globalisierten Welt immer mehr für Profit einiger weniger aufs Spiel gesetzt.

Friedenseiche

Pünktlich zum Sonnenaufgang erreichten wir besagte Eiche, die an den historischen Frieden von 1871 erinnert, der das Ende des Deutsch-Französischen Krieges besiegelte.
Als alleinstehendes Naturdenkmal ist diese Eiche eine wirklich imposante Erscheinung und von ihrem Warthügel bietet sich eine wundervolle Rundumsicht in das hofgeismarer Umland.

Mit dem Sonnenaufgang verschwanden auch die leicht frostigen Temperaturen und eine angenehme, fast frühlingshafte Wärme breitete sich aus. Im strahlendem Sonnenschein ging es dann weiter am Waldrand entlang, ehe wir einen Rückeweg nutzen, um zum Moosgrund zu gelangen. Von dort aus wanderten wir ein Stück in Richtung Gottsbüren, ehe wir in einem Bogen zu den Donnereichen gelangten.

bei den Donnereichen

Warum diese Gruppierung aus Eichen diesen markanten Namen trägt konnte ich noch nicht in Erfahrung bringen, doch spielt es auch keine Rolle, sind die Bäume doch wirklich beeindruckend.
Nach überquerung der Straße ging es langsam wieder zurück zum Ausgangspunkt. Mittlerweile waren auch unsere gefiederten freunde munter geworden und erfülltden den Wald mit ihrem Gezwitscher in bester Sommermanier.
Nach viel zu kurzer Zeit erreichten wir dann doch wieder das Auto und machten uns auf den Heimweg.

Wenn auch ihr die Freidenseiche einmal besuchen möchtet, findet ihr entsprechende Wandervorschläge dazu im Mein Reinhardswald Wanderführer.    

Mittwoch, 20. Januar 2016

Winter -Wonder- Wanderland

Lange hat es so ausgesehen, als würde der Winter komplett ausfallen. Doch nun ist er endlich da, mein Freund der Winter. Wenn es kalt ist draußen und der Schnee die Landschaft weiß verziert, dann ist es unbedingt Zeit für mich in den Wald zu gehen.

Winterzauber

Verschneite kleine Wanderwege laden zu ausgedehnten Touren in einer wundervollen Winterlandschaft ein und wenn dabei auch noch wie heute dicke Schneeflocken leise zu Boden segeln, dann ist es das perfekte Wanderwetter.
Die warme Jacke, Mütze und Handchuhe wurden hervorgekramt und dann ging es auch schon los. Von Waitzrodt aus stiefelten unsere beiden Pelznasen und ich zunächst zum alten Bergmannspfad und hinunter Richtung Holzhausen.

Rothbalzer Teich

In einem weiten Bogen wanderten wir anschließend auf noch weitgehend unberührten Schneewegen zum Rothbalzer Teich, der wie ein verschneites Juwel in der Landschaft lag, ehe wir im stillen Winterwald zum Ahlberg kamen.
Auch dem Benhäuser Teich statteten wir noch einen kurzen Besuch ab, ehe wir uns auf den gemütlichen Rückweg zum Gutshof machten.

Ich kann nur jedem empfehlen die wenigen Schneetage zu nutzen und draußen zu Fuß unterwegs zu sein. Wern ein paar Anregungen für Wanderungen sucht, kann diese im Mein Reinhardswald Wanderführer finden.