Glücklich leben und naturgemäß leben ist eins.
(Seneca)

Sonntag, 30. Oktober 2016

Eine Stunde länger wandern

Wie jedes Jahr Ende Oktober verabschiedet sich die Sommerzeit und wir kehren in die Normalzeit zurück. Das bedeutet für die meisten wahrscheinlich eine Stunde länger schlafen oder feiern oder beides.
Man kann diese gewonnene Stunde natürlich auch im frühmorgendlichen Wald verbringen und in aller Ruhe und Gemütlichkeit eine ausgiebige Runde wandern.

Baumriese

Vom Drecktor aus durchstreifte ich zusammen mit unseren beiden Pelznasen die herbstlich gefärbten Wälder um die Sababurg herum. Ein leichter Nebel durchzog den noch müden Wald und tauchte alles in eine angenehme Ruhe. Nur das Rascheln unserer Füße und Pfoten im Laub  war zu hören und das gelegentliche Rufen der ersten erwachenden Vögel.

Vorbei an imposanten Eichen aus längst vergessener Zeit wandern wir weiter über das Sababurger Tor hinab zum Holzapetal.

Pilzensemble

Dabei habe ich die ganze Zeit ein achtsames Auge nach schmackhaften Pilzen. Leider ist dieses Jahr bislang alles andere als ein gutes für Pilzsammler, vermutlich war es zu lange zu trocken. Ein paar Parasole streckten mir ihre großen Schirme entgegen und dieses wundervolle Fliegenpilzensemble waren die beeindruckndsten die ich heute zu sehen bekam. 
Nach einer kräftigen Brotzeit wanderten wir noch in Richtung Beberbeck und zum alten Beberbecker Forsthaus, ehe sich der Kreis zum Parkplatz wieder schließt. Mittlerweile trudeln auch die ersten Tagesgäste ein, als wir uns bereits wieder auf den Heimweg machten.

Falls ihr auch einmal eine besodere Wanderung unternehmen möchtet, so plane und führe ich gerne für euch eure individuelle Tour im Reinhardswald. Alle Infos gibt es auf www.Reinhardswaldwandern.de

Sonntag, 9. Oktober 2016

Petition für unseren Reinhardwald

Im letzten Beitrag habe ich euch bereits über ein Moratorium zum Aufschub des Windanlagenbaus im Reinhardswald informiert. Darin stehen jede Menge gute Gründe nach aktueller Faktenlage eben keine Windräder in den Reinhardswald zu stellen.

Link zur Petition


Warum eine Petition?
Der zuständigen Regionalversammlung wurden bereits über 30.000 Einwendungen und Unterschriften übergeben, die jedoch bislang alle ignoriert wurden. Offensichtlich hält man es nicht einmal für nötig sich argumentativ mit der Sache zu befassen, um Argumente der Windkraftgegner zu entkräften oder gute Argumente für seine Pläne vorzulegen.

Ein Schelm wer denken mag, dass sie am Ende weder für das eine noch das andere überhaupt welche haben...

 
Energiewende auf Kosten der Natur.
 

Wer sich meine Argumente zum Thema ansehen möchte, dem sei dieser blog empfohlen, das oben erwähnte Moratorium darüber hinaus.

Sonntag, 2. Oktober 2016

5 Jahre Energiewende - 5 Jahre Reinhardswald

Vorab der Link zum pdf des Moratoriums:  Moratorium

Zum Thema:
Am 7.10. wird die Regionalversammlung tagen und über die zukünftigen Vorrangflächen in Hessen entscheiden. Bereits bei den Planungsrunden dazu kristallisierte sich heraus, dass auch der Reinhardswald nachwievor Teil des Ausbaus der Windenergie sein soll.

Auf diesem Blog hatte ich bereits mehrfach über den meiner Meinung nach unsinnigen Ausbau der Windernergie ohne sinnvolle Speichermöglichkeiten des ganzen Stroms berichtet, unabhängig vom letztlichen Standort.

Stromkunden bezahlen auch noch die Zerstörung der Natur

 

Dennoch schreitet der Ausbau der Windenergie weiter voran, fehlenden Speichern oder Stromtrassen zum Trotz. Dass nun dogar einmalige Naturgebiete wie der Reinhardswald durch Windradgiganten zerstört werden soll, ist nach aktueller Faktenlage durch nichts zu rechtfertigen.



So sieht das auch eine Initiative von Reinhardswaldbefürwortern, allen voran Herr Hermann Josef Rapp, Herr Trappe und Nik Barlo Jr.
Immer wieder sind diese drei Vorreiter aktiv und versuchen die Menschen für die Einmaligkeit unserer Landschaft zu sensibilisieren.